Wir sind eine Gemeinschaft von Imkern, die sich für die Buckfastbiene entschieden haben.

Mit dieser Biene und der notwendigen Betriebsweise können wir mit geringerem Aufwand höhere Erträge erzielen. Wenn auch noch immer einzelne Wissenschaftler und Funktionäre nicht zutreffende Aussagen verbreiten und in den Imkerzeitschriften veröffentlichen, so kann man doch feststellen, dass die Biene und Betriebsweise zunehmend Anhänger findet.

Wir sind uns bewusst, dass die Situation in unserem Wirkungsbereich eine andere ist als in den alten Bundesländern, da wir keinerlei Möglichkeiten hatten über den eisernen Vorhang zu schauen. Durch die „Einheit“ wurde es uns ermöglicht. Wir nutzen diese Möglichkeit und können nun mit geringerem Aufwand höhere Erträge erreichen ohne Schwärmen nachzulaufen.

Wir sind nicht gegen eine andere Bienerasse(Carnica) oder auch Rassengemisch (Landbiene ). Können aber die Zuchtrichtlinie des DIB in der gegenwärtigen Fassung nicht anerkennen.

Als Buckfastimker sind wir der gleichen Auffassung wie Altmeister Guido Sklenar.

In seinem Buch "Imkerpraxis", 5.Auflage 1941/ Seite 31, schreibt der bekannte Züchter der Sklenarbiene, die zur Rasse der Carnica gehört, folgendes:

"Was wir heute als reine Rasse ansprechen und anerkennen, ist nur das Produkt einer sorgfältigen Zuchtauslese durch lange Jahrzehnte. Daß so etwas im Bereich der Möglichkeit liegt, das habe ich sehr deutlich mit meinem Stamm 47 unter Beweis gestellt. Dieser stammt aus der niederösterreichischen Biene, die eine buntfarbige Biene ist. Durch sorgfältige Zuchtauslese ist es mir gelungen aus diesem Stamme eine Linie zu züchten, die rein dunkel vererbt. Darum bin ich der Überzeugung, dass wir bei der Zucht weit weniger Wert auf die Farbe, als auf die Leistung zu legen haben, denn wir halten Bienen nicht der Farbe, sondern des Honigs, Wachses und der Befruchtungstätigkeit wegen. Wir müssen Leistungs-, nicht Farbzüchter sein, dann wird sich die Wirtschaftlichkeit des Betriebes merklich heben."

In seinem Nachruf zum Tode Bruder Adams schrieb Prof. Dr. Ruttner:
„So hat Bruder ADAM in seinem Leben, sowohl für die imkerliche Praxis wie für die Wissenschaft, Wesentliches geleistet. Sein Leben war gekennzeichnet durch eine völlige Hingabe an seinen Beruf. Das volle Ausmaß seiner Leistungen wird erst erkennbar sein, sobald der Rauch aus den aktuellen, oft wenig sachlich geführ­ten Debatten verflogen ist.“

Leider wird heute noch immer von manchen der Smoker in Betrieb gehalten. Möge er unter der Leitung des neuen Präsidenten des DIB bald erlöschen.

Zur Zucht nutzen wir die Landbelegstellen in Lauthenthal/ Harz und Weißberg / Rennsteig.
Die Inselbelegstellen Baltrum, Ruden und Oie stehen ebenfalls zur Verfügung .

Mitglied kann jeder Imker aus Sachsen-Anhalt und Thüringen werden . Nehmen Sie hierzu bitte Kontakt mit der Geschäftsstelle oder unserem Schriftführer auf.

Geschäftsstelle:
Vorsitzender Bernd Brix
Trümpelberg 12 F
06268 Lodersleben
Tel: 034771/ 2 23 91

E-Mail: Bernd.Brix@t-online.de
Bernd Brix bei der Honigraumkontrolle